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Ausflug in den Spreewald

Categories : Einfache rezepte
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Im März hatte ich einige interessante Tage im Spreewald. Ich bin kurzfristig für einen Kollegen eingesprungen, der eine Fahrt begleiten sollte und kurz vorher krank geworden ist. Obwohl wir außerhalb der Saison dort waren, gelang es uns doch, ein interessantes Programm auf die Beine zu stellen.

Wir hatten eine richtig idyllische Unterbringung. Der Erlebnishof Beitsch kam durchaus rustikal daher. Ich bin ehrlich, im Vorfeld hatte ich schon ein paar Bauchschmerzen, vor allem weil ich die schlechten Bewertungen im Internet gelesen hatte.

Aber als wir dann die Zimmer zugeteilt bekommen haben, war ich positiv überrascht. Nach dem alle ihre Zimmer bezogen hatten, gab es erstmal Kaffee und Kuchen. Das war bei dem kalten Wetter genau das Richtige.

Und positiv ging es am ersten Abend weiter. Anders als in vielen Jugendherbergen gab es zum Abendessen richtig leckeres frischgekochtes Essen.

Nach einem ausführlichem Frühstück fuhren wir nach Lübbenau. Dafür bekamen wir Unterwegsverpflegung. Da war für jeden etwas dabei und weil es recht kalt war, gab es Kaffee und Tee. Das war uns viel lieber als kalte Getränke.

In Lübbenau angekommen, wagten uns mutig wie wir waren, trotz des nasskalten Wetters auf einen Spreewaldkahn. Und wir hatten auch noch wahnsinniges Glück, so lange die Kahnfahrt ging, pausierte der Regen. Kurz bevor wir wieder im Auto saßen, fing das Geniesel wieder an.

Das historische Dorf war noch geschlossen aber während der Kahnfahrt konnte man schon so einiges anschauen. Zum Glück gab es während der Fahrt heißen Tee zu trinken. Dies hat uns von innen gut aufgewärmt.

Einmal in Lübbenau machten wir noch das Spreewaldmuseum unsicher. Hier gab es wirklich Interessantes zu sehen. 

Es waren einige historische Geschäfte nachgebildet

und auch alte Handwerkstechniken wurden vorgestellt.

In einem Nebengebäude konnte man noch eine Originaldampflok besichtigen.
 
In Lübbenau hatte ich auch noch einige Sorten eingelegte Gurken gekauft und dann am späten Nachmittag eine Gurkenverkostung für unsere Mitreisenden veranstaltet.

Abends gab es dann das Lieblingsessen unserer Leutchen Nudeln mit Feuerwehrsoßen und einem sehr leckeren Vanillepudding.

Obwohl wir die einizgen Gäste in dem Erlebnishof waren, bekamen wir wieder ein gehaltvolles Frühstück. Na ja nur mit Aufbackbrötcen aber wer die Gegend dort kennt, weiß wie weit es bis zum nächsten Bäcker ist. Aber alles war so reichlich, dass wir wieder ausgiebig Lunchpakete packen konnten.

Für diesen Tag stand der Besuch in einem Baruther Museums Glashütte auf dem Plan. Auch wenn ich uns extrem kurzfristig angemeldet habe, bekamen wir eine wirklich interessante Führung.

Während der Führung erfuhren wir viel Wissendswertes und es wurde uns gezeigt, wie hier früher Glas gefertigt wurde.

Der Besondere Hit war das wir alle noch eine Durstkugel selbst herstellen durften. Ein Glasbläserin bereitete für jeden eine Portion Glas in der gewünschte Farbe vor

 und dann leitete sie die Leute einzeln an, damit jeder seine individuelle Kugel blasen konnte.

Sehen die Teilchen nicht toll aus?

Nachdem sich nach dem recht interessanten aber auch anstrengenden Tag alle ein wenig ausgeruht hatten, bekamen wir neben dem brennende Kamin unser Abendessen.

Die zwei Küchenfeen hatten sich echt selbst übertroffen. Leckeres Spanferkel mit Bigos. Da habe ich mir glatt das Rezept geben lassen.

Unsere Heimreise am nächsten Tag gestaltete sich dann etwas aufregender als geplant. Ich hatte für uns in einem Restaurant in Dresden, weil es schön auf dem Weg lag, einen Tisch reserviert. Allerdings bekam ich ungefähr 10 Minuten bevor wir dort ankamen einen Anruf, indem mir mitgeteilt wurde, dass man die Reservierung zurückzieht. Ich wollte es nicht glauben aber 12 Personen waren denen einfach zuviel. Man hätte sich verguckt und nur noch einen Tisch für 4 frei. Na super! Auf meiner Onlinesuche wollte ich jetzt natürlich etwas in der Nähe haben und ich brauchte auch etwas, wo wir vernünftig mit den zwei Autos parken konnte, denn unser Kleinbus hat schon eine besondere Länge. Das nächste Retsaurant, dass ich angerufen hatte, war auch entsetzt von der Vorstellung 12 Leuten Essen zu verkaufen. Aber beim nächsten Versuch erhielt ich die Ansage, wenn wir etwas Zeit mitbringen kein Problem. Also Navi programmiert und losgefahren.

Im Anno Domini wurden wir sehr stielecht begrüßt und erhielten als erstes unsere Kleckerlätzchen.

Auch die restliche Ausstattung war detailgetreu und passend.

Wir bekamen verschiedene Fleischsorten mit einem ganzen Arsenal an Beilagen.