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Japanisches Menü

Categories : Einfache rezepte
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Japanisch habe ich jetzt eine ganze Weile nicht mehr gekocht. Nun hatte ich mal wieder Appetit darauf. Wie bereits einige Mal hier beschrieben setzt sich eine japanische Mahlzeit häufig aus mehreren Einzelspeisen zusammen. Diese werden gleichzeitig serviert und es gibt keine Speisefolge so wie das bei uns üblich ist. Allerdings werden dabei häufig die Regeln des Washoku beachtet.

Üblicherweise gehören da eine Hauptspeise (Shusai) und zwei Beilagen dazu.

Als Beilagen wählt man normalerweise eine gegarte Speise häufig Nimono, das sind in einer Brühe aus Sojasauce, Sake und Mirin gegarte Speisen

und einen Salat aus.

Natürlich gibt es bei einem japanischen Menü immer eine Portion gedämpften Reis. Hier wird immer ein Rundkornreis verwendet.

Ein weiterer Menübestandteil ist eine Suppe. Meistens ist es eine einfache Misosuppe aber es kann auch etwas gehaltvolleres sein.

Eine weitere Beilage ist für gewöhnlich eingelegtes Gemüse (Tsukemono), dies dient dazu zwischendurch die Geschmäcker zu neutralisieren. Bei dem eingelegten Gemüse ist man recht kreativ und es wird fast alles, was sich einlegen lässt, zu einer knackigen Beilage verarbeitet.

Es gab bei uns Hähnchenspieße mit Shiso (braun, gelb, rot, weich, umami, gebraten), süß-saure Auberginen (grün, braun, weich, süß, sauer, gedünstet), Krautsalat mit Sesam (knackig, weiß, grün, schwarz, roh, süß, sauer) Yudofu mit Frühlingszwiebeln und Chili (flüssig, grün, weiß, braun, salzig, sauer, gekocht),
Tsukemono (rot, grün, weiß, salzig, bissfest,  eingelegt) und
Reis (weiß, süß, körnig, gedämpft).

Go-shiki (Farbe): braun/schwarz, weiß, grün, rot, gelb,
Go-mi (Geschmacksrichtung): süß, scharf, salzig, sauer, umami
Go-hou (

Zubereitung :

): gebraten, gedünstet, gedämpft, gekocht, roh, eingelegt
Go-kan (Konsistenz): weich, knackig, bissfest, flüssig, körnig