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Raclette – gemütliches Essen zu Silvester

Categories : Einfache rezepte
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Am Silvesterabend hat man ja richtig viel Zeit und da passt ein Essen,
dass ein bisschen Zeit braucht ja ziemlich gut. Raclette ist für mich
der Inbegriff eines gemütlichen miteinander Essens. Während die
einzelnen Sachen gegart werden, hat man Zeit sich zu unterhalten und
auch das ein oder andere Glas zu trinken.

In der Schweiz wurde beim klassischen Raclette ein Teil eines Käseleibs an ein Feuer bzw etwas Glut gehalten und der sich verflüssigende Käse wurde mit einem Messer abgeschabt. Dazu gab es Kartöffelchen, Cronchicons und Perlzwiebeln. Auch frisches Baguette wurde gern zu dem Käse gegessen. Die Beilagen kann man übrigens auch heute noch finden. 

Bei uns gibt es da ja einiges an verschiedenen Geräten. Ich persönlich besitze ein Kombigrill mit einem heißen Stein. Damit kann man nicht nur Pfännchen füllen und überbacken sondern auch auf den Grill bzw. heißen Stein alles Mögliche grillen oder braten.

Verschiedene Fleischsorten kann man vorbereiten. Wir hatten Rinderfilet in dünne Scheiben geschnitten, asiatisch mariniertes Hühnchenfilet und eine mediterrane Schweinelende.

Für das asiatische Hühnchen hatte Erdnussöl mit Teriyakisoße, etwas Sojasoße, feingehacktem Knoblauch und etwas geriebenem Ingwer verrührt und die Marinade zusammen mit der in Scheiben geschnittenen Hähnchenbrust in einen Tiefkühlbeutel gegeben und für 2 Stunden in den Kühlschrank gepackt.

In die Marinade für die mediterrane Schweinelende kamen die Schale einer Bio-Orange, 2 Knoblauchzehen in dünne Scheiben geschnitten, einige Zweige Rosmarin und Thymian sowie etwas frisch gemahlener Pfeffer. Auch dieses Fleisch sollte mindestens zwei Stunden im Kühlschrank marinieren.

Auch kleine Würstchen, Chorizo, Schinken und Salami passen sehr gut zum Raclette.

Natürlich darf auch Gemüse und Pilze nicht fehlen. Hier kann man je nach Geschmack alles auf den Tisch stellen, was man mag. Wir hatten gedämpften Brokkoli, Blumenkohl, Kaiserschoten und Möhren. Mais, Champignons und Shimeji-Pilze rundeten das alles ab.

Mixpickles und anderer Kleinkram wie Oliven, eingelegte Pilze, Gürkchen, Maiskölbchen, Silber- und Rotweinzwiebeln passen auch sehr gut dazu.

Prinzipiell kann man jeden Käse, den man mag, für das Raclette verwenden. Wir hatten Camembert, einen Ziegenkäse und Mini-Mozzarella vom Büfel und natürlich Raclette-Käse. Der eigentliche Raclette-Käse ist nicht geschützt und deshalb kann sich jeder Käse mit einem Fettgehalt von 50% aus der Schweiz so nennen. Gerade der würzige Käse ist allerdings nicht etwas für jedermann.

Man rechnet so zwischen 200 und 250g Käse pro Person. 

Tip:
Für einen gemütlichen Raclette-Abend empfehle ich immer, eine Papier-Tischdecke zu benutzen. Denn dann ärgert man sich nicht über die vielen Fettflecken und Kleckereien 😉